| PROJEKTVERLAUF
Abstimmung der Eckpunkte für
die Entwicklung der Sprachlern-Module Dänisch und Finnisch;
Abstimmung der vereinbarten Eckpunkte zur Sprachmodulentwicklung
mit den Rahmensetzungen für den Aufbau des Lernprogramms
und des Sprachportfolios.
Vereinbart wurde, dass Modul 1 (basic)
aus 10 Lernschritten bestehen soll:
- Ankunft im Land und der Stadt. Eigene Vorstellung.
- Die Familie und ihre Mitglieder. Beziehungen und Funktionen.
- Wohnraum / Unterbringung
- Der Tagesablauf / Rhythmus / Struktur – Zahlen,
Zeiten und Jahreszeiten
- Zusammenfassung / Aufgaben / Test / Spiel
- Einkaufen – Lebensmittel, Mahlzeiten, Kleidung
- Sport und Hobbies
- Freizeit / Kneipe / Disco / Kino
- Ausflüge / Kultur und Geschichte
- Zusammenfassung, Spiel und Auswertung
Jeder Lernschritt soll 2 – 7 Kurz-Dialoge
und Vokabeln (in schriftlicher und mündlicher Form) enthalten.
Die Vokabeln werden in Form von Einsetz-Aufgaben und einem
„Bilder-Spiel“ eingeführt. Die Erstellung
der notwendigen audio- und Bild-Dateien soll mit Advice und
dem Konzept zur Gestaltung des Lernprogramms abgestimmt werden.
Die von den dänischen und finnischen
Partnern zu entwickelnden Sprachmodule (Alltag / Berufsumfeld)
sollen systematisch der gleichen Struktur folgen, inhaltlich
aber – kontextbezogen – leicht unterschiedlich
sein werden (z.B. Bildauswahl, etc.). Die 20 Präsenzstunden
werden – wie in Bratislawa vereinbart – in drei
Abschnitte: Vorbereitung, Begleitung, Nachbereitung eingeteilt.
Es wird als einfach eingeschätzt, dieses alltagsbezogene
Modul in einer englischen Version und allgemeingültig
(als Vorlage für weitere Sprachversionen) vorzulegen.
Schwieriger wird dies für das berufsbezogene Modul, weil
hier – je nach Berufsbild – sich andere Anforderungen
ergeben, so dass für beide Teilmodule eine englische
Referenz-Version erstellt werden müsste. Die Arbeit an
den Textteilen zum Modul „Alltagswelt“ soll bis
zum 1.6.2006, allerdings noch ohne Ton- und Bilddateien, abgeschlossen
sein. Die Module „Beruf- / Arbeitswelt“ sollen
folgen und thematisch auch interkulturelle Aspekte (bezogen
auf die Arbeitswelt) und Arbeitsssicherheit umfassen.
Das von dänischer Seite entwickelte
Portfolio-Modell zielt auf die Selbstpräsentation der
Lernenden, wobei durch einen Vorher- Nachher-Vergleich, der
Test der Lernleistungen ermöglicht wird. Abzuklären
bleibt jedoch, inwieweit dieses Modell bereits das Anforderungsprofil
des europäischen Referenzrahmens für Fremdsprachenlernen
widerspiegelt.
Es wird vereinbart, mit Advice klare Absprachen
zur Struktur, bzw. den technischen Möglichkeiten des
Lernprogramms zu treffen, um die Auswahl der für die
Sprachmodule notwendigen Materialien auf dänischer und
finnischer Seite zu erleichtern.
Eine von H. Hjorth vorgestellte „Checkliste für
Auslandspraktika“, die Produkt eines anderen EU-Produktes
und frei nutzbar ist, soll der EURO-PATHS-Website künftig
als zusätzliches Feature beigefügt werden, um die
Bedeutung einer guten Vorbereitung von Auslandspraktika und
die Notwendigkeit des Fremesprachenlernens zusätzlich
zu verdeutlichen.
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