| PROJEKTVERLAUF
1. Transnationales Partnertreffen
in Hamburg vom 12.-14.01.2005 unter Teilnahme aller Partner
und des Beirats (Abstimmung des Zeit- und Arbeitsplans)
1. Projektdesign
Es wurde festgelegt, dass der „Gemeinsame Europäische
Referenzrahmen für Sprachen“ Ausgangspunkt für
die Projektentwicklung ist und dessen Vorgaben auf den Kontext
der Mobilitätsmaßnahmen und ein ausgewähltes
Berufsfeld (Mechaniker) übertragen und Instrumente zur
Evaluierung und Validierung der erworbenen Sprachkompetenzen
in Form eines computergestützen Portfolios entwickelt
werden sollen, die ergänzend zum Europass Berufsbildung
bzw. zum geplanten Europass eingesetzt werden können.
2. Portfolio
Der Portfolioansatz allgemein beinhaltet das Abweichen von
einer rigiden Beurteilung und zielt auf die Entwicklung von
flexiblen Ansätzen der Validierung und Zertifizierung.
Die Idee eines computergestützten Portfolios bietet zudem
die Möglichkeit, nicht nur „formale“ (formal
nachweisbare) Kompetenzen, sondern auch „reale“
(real vorhandene) Kompetenzen auf unterschiedlichste Weise
darzustellen – in Form eines Textes, einer Fotodokumentation,
eines Videoclips, einer Audioaufnahme etc., wobei erörtert
wurde, das Portfolio nicht erst zum Abschluss des Auslandsaufenthalts,
sondern bereits in der Vorbereitung der Mobilitätsmaßnahme
einzusetzen.
3. Sprachniveau
In Anbetracht des geplanten und realistisch verfügbaren
Zeitfensters bei der sprachlichen und interkulturellen Vorbereitung
bzw. Begleitung der Teilnehmer wurde festgeleg, das Sprachniveau
zwischen der Stufe A1 und dem Übergang zu A2 anzusiedeln.
4. Berufsfeld
Das Berufsfeld Mechaniker sollte nach Rücksprache mit
den Partnereinrichtungen Adulta und Odense Tekniske Skole
auf die Bereiche Metallbearbeitung und KFZ eingegrenzt.
5. Referenzrahmen
Die im Projektantrag vorgesehene Übertragung des Referenzrahmens
auf ein ausgewähltes Berufsfeld (Mechaniker) und die
Zielsprachen Dänisch, Finnisch wurde von den Projektpartnern
als ein Prozess definiert, in dem bottom up und top down Ansätze
ineinander greifen, um die Qualifizierungsbedürfnisse
aus Sicht der Lernenden und beteiligten Einrichtungen einerseits
und andererseits die im Referenzrahmen angegebenen can do
Statements zu berücksichtigt und ebenso die interkulturelle
Dimension als Bestandteil der geplanten Qualifizierung zu
berücksichtigen integrieren.
6. Bedarfserhebung
Die Vermittlung von Fremdsprachenkenntnissen spielt bisher
im Rahmen der Vorbereitung und Begleitung von Mobilitätsmaßnahmen
/ Auslandspraktika / im Ausland absolvierten Ausbildungsteilen
auch bei den Partnern eine eher untergeordnete Rolle. Vor
diesem Hintergrund wurde beschlossen, in Hamburg, Odense und
Helsinki Bedarfserhebungen durchzuführen. An jedem Standort
sollen 20 Personen (Teilnehmer-, Sprachtrainer-, Ausbilder/innen)
befragt werden. Ein entsprechender Fragebogen wurde von Gerd
Egloff, Ralf Jedermann und M. Knauf in Rücksprache mit
den Projektpartnern entworfen und entwickelt. Alle Partner
sind gefragt, Hinweise und Anregungen einzubringen. Der Fragebogen
wird an die Evaluatoren weiter geleitert.
7. Dissemination
Folgende Schritte wurden beschlossen:
- Auflistung der Verbreitungsmöglichkeiten
und –aktivitäten durch die einzelnen Projektpartner:
(inter)nationale Kontakte und Netze, Fortbildungen und Konferenzen,
Veröffentlichungen (Newsletter, Jahresbericht, Journal,
Fachzeitschrift etc.)
- Daran anschließende Querschnittsanalyse
und Synthese durch der Koordinator
- Einrichtung einer Webadresse durch
den Koordinator
- Entwicklung eines Projektlogos durch
OTS und Advice
8. Evaluation
Beschlossen wurde, die Evaluation nicht nur in Form einer
Ex-ante-Evaluation, Halbzeitbewertung und Ex-post Evaluation
durchzuführen, sondern in Form einer begleitenden Evaluierung
und teilnehmenden Beobachtung, um den Partnern ein kontinuierliches
Feedback geben zu können. Ein Fragebogen zu den Zielsetzungen
und geplanten Arbeitsschritten wurde an die Partner versandt.
9. Zeitplan /Arbeitsaufgaben
Zur Konkretisierung des Projekt-Arbeitsplans wurde die Verantwortlichkeit
für einzelne Arbeitsschritte unter den Projektpartnern
abgestimmt und mit Terminen für die Fertigstellung versehen.
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